HVB-DOK-C0016 Dokument 1910
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marktflecken-kayna-90a8bd97.pdf
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- Titel
- Marktflecken Kayna
- Originaltitel / Dateiname
- Marktflecken Kayna.docx; Marktflecken Kayna.odt
- Beschreibung
- Digitalisat aus dem Bestand des Heimatvereins. Ursprungsordner/Gruppe: Heimat/2022. Dateiname(n): Marktflecken Kayna.docx; Marktflecken Kayna.odt.
- Dokumentart
- Dokument
- Schlagworte / Themen
- Heimatverein Barbarossa Kayna
- Kayna
- Barbarossa
- Datum / Zeitraum
- 1910
- Ort / räumlicher Bezug
- Kayna; Zeitz; Burgenlandkreis
- Herausgeber / veröffentlichende Stelle
- Heimatverein Barbarossa Kayna und Umgebung e.V.
- Signatur / Aktenzeichen / Inventarnummer
- HVB-DOK-C0016
- Quelle / Bestand / Ordner
- Heimat/2022: Marktflecken Kayna.docx; Marktflecken Kayna.odt
- Gehört zu
- Digitaler Dokumentenbestand Heimatverein Barbarossa Kayna
- Verwandte Dokumente / Objekte
- HVB-DOK-0018
- Dateiformat / physische Form
- Umfang / Seitenzahl
- 2 Datei(en)
- Sprache
- de
- Öffentlichkeitsstatus / Datenschutz
- oeffentlich nach redaktioneller Pruefung
- Rechte / Nutzung
- Nutzung und Veröffentlichung nur nach redaktioneller Prüfung und Freigabe durch den Heimatverein.
- Rechteinhaber
- Heimatverein Barbarossa Kayna und Umgebung e.V.
- Herkunft / Übergabe
- Externe Festplatte Crucial X9, Heimatvereinsbestand
- Aktueller Standort / Lagerort
- Kayna und Umgebung
- Erfassungsdatum
- 2026-07-12
- Medium
- Digitalisat
- extracted text
-
Marktflecken Kayna im Schnaudertal
„Kayna ist ein schöner Ort“ - sagte Sachsens König Friedrich August 1912 beim Pferdewechsel in
Kayna auf der Durchreise nach Leipzig. So ist es auch noch heute. Als um 700 die Wenden die
Siedlung gründeten, nannten sie den Ort "Chuine", was so viel wie „Kiefer“ bedeutet. Im 11. Jh.
entstanden die Bauten des Königshofes, von denen das Tonnengewölbe unter der Turnhalle, der
"Barbarossa-Keller", erhalten geblieben ist. Die Wasserburg auf der „Grünen Insel“ existiert schon
lange nicht mehr, die Burgfläche mit einem Durchmesser von 65 bis 70 m ist aber noch deutlich
erkennbar. Fünf deutsche Herrscher haben Beziehungen zu Kayna. Otto der I. errichtete die
BURGWARDE. Die schriftliche Ersterwähnung Kaynas 1064 geht auf Heinrich IV. Zurück.
König Konrad III. feierte in der Pfalz Kayna das Osterfest 1146 und Kaiser Friedrich I. Barbarossa
hielt hier 1179 einen Hoftag ab. Dem Kaiser Matthias verdankt Kayna das Recht, jährlich zwei
Märkte abhalten zu dürfen.Seit 1632 ist der Ort Marktflecken. In der 300 Jahre alten Barockkirche
findet man noch Teile des romanischen Vorgängerbaus. Von 1387 bis 1629 war das Rittergut im
Besitz der Familie von Ende. Vor 240 Jahren erwarb Graf von Hohenthal das Rittergut, bis es 1946
im Zuge der Bodenreform enteignet wurde und 22 Neubauern auf dem Land siedelten.
Der Heimatverein „Barbarossa“ Kayna und Umgebung e.V. betreut die "Kaynastube" im ältesten
Fachwerkhaus der Ortschaft Kayna in der Bahnhofstraße 4. Die älteste Bohlenstube des
ehemaligen preußischen Gebietes beherbergt zahlreiche Sachzeugen aus den vergangenen
Jahrhunderten.
Das "Lapidarium" im "Barbarossa-Keller" und das Museum „Alte Schule“ auf dem Schulgelände
bieten für Jung und Alt interessante Schaustücke. Im alten Gerätehaus von 1910 ist ein kleines
Feuerwehrmuseum eingerichtet worden.(1997) Zwei private Sammlungen die Brikettsammlung von
Dieter Weise in der Rothenfurter Straße und „Schatzkammer auf dem Silberberg“ von
Andre Späte ergänzen die Museumslandschaft in Kayna.
An die Gefallenen der Kriege und die Opfer von Gewalt, Flucht und Vertreibung erinnern im
Ortszentrum ein Säulendenkmal und ein Ehrenmal, geschaffen von der Kaynaer Bildhauerfamilie
Späte.Die Zeiten des Bauerndorfes klingen in dem „Ährenmal“ von Alfred Späte (1979) vor der
Turnhalle und dem Milchbankbrunnen von Christian Späte (2004) auf dem Markt an. Das schöne
Waldbad, 1934 erbaut , lädt zum Schwimmen, Sonnen und Erholen ein. Wanderwege rund um
Kayna laden zum Spaziergang ein.
Unser schönes Dorf zieren zweiundfünfzig Baudenkmale, vierzig weitere befinden sich in den
ebenfalls sehr sehenswerten Ortschaftsteilen Lindenberg, Mahlen, Roda und Zettweil.
Marktflecken Kayna im Schnaudertal
„Kayna ist ein schöner Ort“ - sagte Sachsens König Friedrich August 1912 beim Pferdewechsel in
Kayna auf der Durchreise nach Leipzig. So ist es auch noch heute. Als um 700 die Wenden die
Siedlung gründeten, nannten sie den Ort "Chuine", was so viel wie „Kiefer“ bedeutet. Im 11. Jh.
entstanden die Bauten des Königshofes, von denen das Tonnengewölbe unter der Turnhalle, der
"Barbarossa-Keller", erhalten geblieben ist. Die Wasserburg auf der „Grünen Insel“ existiert schon
lange nicht mehr, die Burgfläche mit einem Durchmesser von 65 bis 70 m ist aber noch deutlich
erkennbar. Fünf deutsche Herrscher haben Beziehungen zu Kayna. Otto der I. errichtete die
BURGWARDE. Die schriftliche Ersterwähnung Kaynas 1064 geht auf Heinrich IV. Zurück.
König Konrad III. feierte in der Pfalz Kayna das Osterfest 1146 und Kaiser Friedrich I. Barbarossa
hielt hier 1179 einen Hoftag ab. Dem Kaiser Matthias verdankt Kayna das Recht, jährlich zwei
Märkte abhalten zu dürfen.Seit 1632 ist der Ort Marktflecken. In der 300 Jahre alten Barockkirche
findet man noch Teile des romanischen Vorgängerbaus. Von 1387 bis 1629 war das Rittergut im
Besitz der Familie von Ende. Vor 240 Jahren erwarb Graf von Hohenthal das Rittergut, bis es 1946
im Zuge der Bodenreform enteignet wurde und 22 Neubauern auf dem Land siedelten.
Der Heimatverein „Barbarossa“ Kayna und Umgebung e.V. betreut die "Kaynastube" im ältesten
Fachwerkhaus der Ortschaft Kayna in der Bahnhofstraße 4. Die älteste Bohlenstube des
ehemaligen preußischen Gebietes beherbergt zahlreiche Sachzeugen aus den vergangenen
Jahrhunderten.
Das "Lapidarium" im "Barbarossa-Keller" und das Museum „Alte Schule“ auf dem Schulgelände
bieten für Jung und Alt interessante Schaustücke. Im alten Gerätehaus von 1910 ist ein kleines
Feuerwehrmuseum eingerichtet worden.(1997) Zwei private Sammlungen die Brikettsammlung von
Dieter Weise in der Rothenfurter Straße und „Schatzkammer auf dem Silberberg“ von
Andre Späte ergänzen die Museumslandschaft in Kayna.
An die Gefallenen der Kriege und die Opfer von Gewalt, Flucht und Vertreibung erinnern im
Ortszentrum ein Säulendenkmal und ein Ehrenmal, geschaffen von der Kaynaer Bildhauerfamilie
Späte.Die Zeiten des Bauerndorfes klingen in dem „Ährenmal“ von Alfred Späte (1979) vor der
Turnhalle und dem Milchbankbrunnen von Christian Späte (2004) auf dem Markt an. Das schöne
Waldbad, 1934 erbaut , lädt zum Schwimmen, Sonnen und Erholen ein. Wanderwege rund um
Kayna laden zum Spaziergang ein.
Unser schönes Dorf zieren zweiundfünfzig Baudenkmale, vierzig weitere befinden sich in den
ebenfalls sehr sehenswerten Ortschaftsteilen Lindenberg, Mahlen, Roda und Zettweil.

